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Pflanzkübel : das Lexikon

Die ganze Welt der Pflanzkübel in Stichworten

- A -

Außenbereich – Pflanzkübel im Garten, auf Höfen und Terrassen

Traditionell kommen hier häufig Terrakotta- oder Keramikkübel zum Einsatz: Sie sind porös, atmen und speichern Wasser, das wiederum an die Pflanzen abgegeben wird. Dieser positive Effekt wird im Winter allerdings zum Problem: Das aufgenommene Wasser friert und ruiniert auch den schönsten Kübel mit ziemlicher Sicherheit. Terrakotta- und Keramikkübel müssen also ins Winterquartier umziehen, was bei ihrem Gewicht nicht immer einfach ist. Als Alternative bieten sich z.B. leichtgewichtige Fiberglas-Pflanzkübel, die aus einer Mischung von Kunstharz (Polyresin), Fiberglas und einem geringen Gesteinsanteil gefertigt werden. Der Gesteinsanteil erlaubt eine Beatmung der Pflanzen, es besteht aber keine Frostgefahr. Weitere gute Alternativen sind Pflanzkübel aus Polyrattan und Pflanzkübel aus Zink. Diese Kübel sind in vielen verschiedenen Farben und Formen erhältlich, doch gibt es Unterschiede in der Qualität, z.B. in der Materialdicke und Verarbeitung. Insbesondere ist eine einwandfreie Verarbeitung der Nähte sehr wichtig, da ansonsten beim Bepflanzen durch den Druck der Erde die Nähte platzen können. Wichtig: Da die Kübel in der Regel ohne Löcher geliefert werden (um sie auch für den Innenbereich nutzen zu können), müssen Löcher in den Boden gebohrt werden.

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- B -

Balkonkästen – Balkonkübel

Als Pflanzgefäße für den Balkon kennt man die klassischen, lang gestreckten Balkonkästen, die zum einen aus Kunststoff, zum anderen aus Ton, bzw. Terrakotta gefertigt werden. Als Drainage empfiehlt sich eine Schicht Blähton unter der Erde, um Staunässe zu vermeiden. Neben den schlichten Kästen gibt es auch Systeme mit Wasserbevorratung und Wasserstandsanzeiger, was ein wenig davon entlastet, die Pflanzen häufig gießen zu müssen.

Betonkübel

Beton entsteht aus einer Mischung aus Zement, Sand, Kies und Wasser, wobei der Zement die verbindende Funktion übernimmt. Da der entstehende “Kunststein” in beliebige Formen gegossen werden kann, gibt es auch Pflanzkübel aus Beton in fast beliebiger Größe. Das Material ist sehr witterungsbeständig, jedoch sehr gewichtig: da der Transport aufwändig ist, finden Betonkübel vor allem im öffentlichen Straßenland und in Parks Verwendung. Kleine und auch mittelgroße Bäume können lange in Betonkübeln wachsen. Der Betonkübel bietet eine schöne Möglichkeit, auch Straßen und Plätze zu begrünen, wo aufgrund der unterirdischen Leitungen keine Bäume in den Boden dürfen.

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- D -

Dekoration

Neben der Bepflanzung mit verschiedenen Blühpflanzen, Palmen und Gehölzen kann es auch sehr hübsch aussehen, Pflanzkübel mit künstlichen Pflanzen, Lichtobjekten oder künstlerischen Material-Arrangements zu dekorieren. So verschönert etwa das Tanzwerk Hamburg seine Räumlichkeite mit Kübeln, die mit pflegeleichten Lichterketten und attraktivem Geäst gestaltet wurden. So verschönern Blumenkübel auch Räumlichkeiten, die z.B. mangels Licht nicht für lebendige Pflanzen geeignet sind.

Drainage

Jeder Pflanzkübel braucht – genau wie ein Balkonkasten – eine Drainage, damit sich das Wasser nicht am Boden des Gefäßes staut und die Wurzeln der Pflanzen faulen. Blähton oder Kies kommen als Materialien in Betracht. Wird ein Einsatz verwendet, ist auch dieser am Boden mit der Drainage-Schicht zu befüllen. Soll der Pflanzkübel im Außenbereich stehen, müssen zudem Löcher in den Boden des Pflanzkübels gebohrt werden, damit das Wasser ausfließen kann.

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- E -

Edelstahl Pflanzkübel

Edelstahl-Pflanzgefäße kommen gelegentlich in modernen Bürolandschaften zum Einsatz, wo sie mir ihren schlichten, klaren Formen einen optischen Akzent setzen. Es gibt sie mit diversen Oberflächenbeschichtungen, glänzend, matt, strukturiert, glatt, emailliert oder auch lackiert. Edelstahl-Pflanzkübel können ohne Inneneinsatz bepflanzt werden, doch gehen unter Umständen Metallionen in das Pflanzsubstrat über, die der Pflanze Schaden zufügen. Deshalb werden heute die optisch gleichwertigen Pflanzkübel aus verzinktem rostfreiem Stahlblech (evtl. mit Zink-Einsätzen) häufig vorgezogen.

Einsätze

Pflanz- und Blumenkübel haben oft eine Größe, die es mühselig und überflüssig erscheinen lässt, sie ganz mit Erde oder zumindest einem Füllmaterial (z.B. Styropor) aufzufüllen, bevor die eigentliche Bepflanzung erfolgt. Zink-Einsätze sind ein praktisches Zubehör, um dieses Problem zu lösen: sie sind kleiner als der eigentliche Pflanzkübel und werden in den Kübel eingesetzt. Wichtig ist, dass sie über den Rand fassen. Dadurch sitzen sie sehr sicher im Pflanzkübel, nichts verrutscht oder gerät zwischen Einsatz und Kübelwand.

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- F -

Farbe

Pflanzkübel gibt es in vielerlei Farben, doch am beliebtesten sind die “Nichtfarben” schwarz, anthrazit, weiß und metallic. Kübel in diesen Farben fügen sich problemlos in jede Umgebung. Sie können mit vielfarbig blühenden Pflanzen bestückt werden, sehen aber auch mit interessantem Blattgrün sehr gut aus. Je bunter die Gewächse, desto schlichter und zurückhaltender sollte die Farbe des Kübels sein! Von den Materialien her ermöglicht Fiberglas auch knallige Farben, oft gibt aber auch das Material selber die Farbe vor – etwa bei den Kübeln aus Naturmaterialien wie Wasserhyazinthe.

Farbwahl

Bei der Frage, welche Farbe der Pflanzkübel haben sollte, kann man sich an Gestaltungsprinzipien aus der Farbenlehre orientieren. Dort wählt man, um z.B. ein Plakat oder ein Produkt farblich zu gestalten, entweder einen Farbklang aus ähnlichen Farben (Ton in Ton), oder man nimmt eine Grundfarbe und die am weitesten entgegen gesetzte Farbe: die Komplementärfarbe. Die “analogen Töne” wirken sanfter und harmonischer, im Zweifel aber auch langweiliger, die auf Kontrast setzende Methode wirkt bunter, dynamischer, im Extrem aber auch nerviger.

Fiberglas – Pflanzkübel

Fiberglas ist ein unverwüstlicher Kunststoff, der mit Glasfasern verstärkt ist, woher auch der umgangssprachliche Name kommt. Fiberglas ist die Übersetzung von ‘Glasfaser’ und diese werden als faserige Verstärkung des Kunststoffes eingesetzt. Der Kunststoff selbst ist ein Polyesterharz, Epoxidharz oder Polyamid und ein hochwertiger Werkstoff in fast allen Lebensbereichen. Pflanzkübel aus Fieberglas überdauern durch ihr geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Stabilität und Frostsicherheit nicht nur eine Gartensaison unbeschadet. Ob Regen, Frost oder lange heiße Sonnenwochen: Fiberglaskübel halten allen Anforderungen stand und sind pflegeleichte Hingucker in jedem Garten. In ihrem klassischem Design werten sie auch jeden Innenbereich auf und geben Foyer, Diele, Wintergarten oder Wohnbereich ein elegantes Flair.

Form follows function

Bekannter Leitsatz der BAUHAUS-Design-Schule: Die Form folgt der Funktion (bzw. hat sich von ihr abzuleiten). “Form follows function” wurde oft missverstanden als Absage an alle “schöne” Form, insbesondere auch als Verneinung sämtlichen Schmucks und Zierats. Das meint die Lehre allerdings nicht unbedingt: wo es zur Funktion gehört, z.B. mittels Ornamenten eine gehobene Stimmung zu unterstützen, widerprechen auch Zierelemente der strengen Lehre nicht.

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- H -

Hinterschnitte

Fachbegriff aus der Herstellung von Fiberglas-Pflanzkübeln. Wenn das Produkt aus der Form gezogen wird, könnten Hinterschnitte (= durch “Hängenbleiben” an Graten, Ecken etc.) entstehen, wenn die Negativform nicht so perfekt gestaltet ist, dass das vermieden wird.

Holz – Holzpflanzkübel

Pflanzkübel aus Holz sind von massiver, schwerer Machart. Als Material eignet sich nur gut abgelagertes Holz, das zudem einer Imprägnierung bedarf, da es zumindest von innen, bei Verwendung im Garten auch von außen mit Feuchtigkeit in Berührung kommt und sonst schnell verrottet. Verwendet wird zum Beispiel Zedern- oder auch Eichenholz, das bei guter Pflege eine Haltbarkeit bis zu zehn Jahren erreichen kann.

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- K -

Keramik

Die ersten Töpfe und Pflanzkübel aus Keramik gab es bereits im Mittelalter in den italienischen Renaissancegärten, als vor allem heimische Gewächse in runde Ton- oder Steingefäße gepflanzt wurden. Italien ist ihr klassisches Ursprungsland: Terrakottagefäße aus der Toskana gelten als qualitativ hochwertig, denn der hier abgebaute Ton eignet sich besonders gut zur Herstellung von Tongefäßen.

Schlichte Tongefäße und moderne Feinkeramikerzeugnissen haben bis heute unter Gartenfreunden einen guten Ruf, da sie als sehr praktisch gelten. Leichtes Umtopfen, platzsparendes Stapeln und windsichere Standfestigkeit zählen zu den geschätzten Merkmalen der traditionellen Pflanzkübel. Es gibt Keramikgefäße in klassischem und modernem Stil, das Design ist europäisch, doch ist auch der asiatische Stil beliebt. Nachteilig ist das hohe Gewicht der bepflanzten Gefäße, die sich nur noch schwer transportieren lassen.

Kunststoff, geschleudert

Besonders leichte Pflanzgefäße entstehen aus geschleudertem Kunststoff. Oft sehen sie Terrakotta-Kübeln zum Verwechseln ähnlich. Zur Herstellung wird Kunststoffpuder in geschlossene Rotationsformen (z.B. aus Aluminium) gegeben. Dann werden die Formen werden erhitzt, so dass der Kunststoff gleichmäßig verläuft. Bis zu 20 Minuten wird geschleudert, dann langsam ausgekühlt. So entsteht ein strapazierfähiger Kunststoff: elastisch, wasserdicht, frostfest, ausgesprochen leicht und natürlich unzerbrechlich.

Körbe als Pflanzkübel

Für Dekorationszwecke in Haus und Garten lassen sich einfache Weidenkörbe gut bepflanzen. Vor dem Bepflanzen sollten sie innen mit Folie ausgeschlagen werden, damit überschüssiges Gießwasser auch ablaufen kann und sich keine Staunässe bildet. Pflegeleichter sind Gartenkörbe aus Kunststoff, denn sie sind dann witterungsbeständig und länger haltbar als die Körbe aus natürlichen Materialien.

Kübelpflanzen

Fast alle Pflanzen, sowie kleinwüchsige Bäume, lassen sich auch in Kübel ziehen, wenn die optimale Größe gewählt wird und eine entsprechende Pflege gesichert ist. Insbesondere pflanzt man Gewächse in Kübel, die nicht winterhart sind und vor Einbruch frostiger Temperaturen in ein witterungsgeschütztes Winterquartier umziehen. Schon bei der Auswahl des Pflanzkübels sollte in diesen Fällen auf das Transportgewicht geachtet werden.
Eine klassische Kübelpflanze ist zum Beispiel der Oleander, der vielfach gewählt wird, um Gärten ein mediterranes Flair zu geben. Auch Yucca-Palmen, Oliven, Eukalyptus, Ginkgo, Zitronenbüsche, Orangenbäumchen und andere klein gezüchtete Bäume, die ein frostiger Winter gefährden würde, eignen sich gut. Wer es noch etwas exotischer mag, versucht es mit Bananenstauenden, Tamarindenbusch, Litschi, Mango oder Avacado: auch sie gedeihen im Pflanzkübel, doch müssen sie sehr rechtzeitig ins Winterquartier und sollten erst bei warmen Temperaturen wieder “ausgesetzt” werden. Der Handel bietet mittlerweile auch viele Palmenvarianten, Großfarne und Zierbäume, die im Kübel wunderbar anzuschauen sind.

Tipp:
Auf Kuebelpflanzen.info und in der Gartendatenbank finden sich viele Beispiele mit Bild und Pflegetipps.

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- P -

Pflanzkübel-Blog

Das erste Blog zum Thema Blumen- und Pflanzkübel, herausgegeben von AE-Trade online, dem bekannten Pflanzkübel-Shop. Das Blog handelt von den Materialen der Pflanzkübel, thematisiert verschiedene Anwendungen drinnen und draußen, zeigt Bilder der Pflanzkübel-Typen und bespricht praktisches Zubehör.

PE-Kunststoff

Hochwertiger Kunststoff für wetterfeste, formbeständige Blumen- und Pflanzkübel. Die Gefäße werden entweder im Spritzguss- oder Rotationsverfahren hergestellt. Sie sind leicht und sehr stabil.

Polyrattan – PE-Rattan

Polyrattan ist ein Kunststoffgeflecht aus Polyethylen und ähnelt natürlichem Rattan in vieler Hinsicht. Es ist jedoch um ein Vielfaches belastbarer, deutlich langlebiger und hat viele Vorteile gegenüber dem Naturmaterial. Wind, Frost und Regen, sowie direkte UV-Einstrahlung durch die Sonne können diesem Material nichts anhaben, sogar Salzwasser schadet nicht. Es verwittert nicht und bleicht auch nicht aus, muss nicht nachbehandelt und auch nicht gestrichen werden. Polyrattan ist daher pflegeleichter und sowohl für drinnen als auch für draußen mehr als nur ein Ersatz. Pflanzkübel aus Polyrattan bestehen aus einem Drahtgestell aus lackiertem Aluminium oder aus Kunststoff ummanteltem Stahl, das mit der Kunstfaser umflochten wird. Das Kunststoffgeflecht ist reißfest und farbecht, da das Material komplett durchgefärbt ist. Die Pflanzkübel gibt es in verschiedenen Größen und Designs: Ihre Formen sind von schlichter Eleganz, geeignet sowohl für Terrasse, Eingangshalle, Garten und Wohnung.

Polyresin

Modernes Material für robuste Pflanzkübel. Polyresin wird aus Gesteinsmehl und Kunstharzen hergestellt und erhält somit das ‘natürliche’ Aussehen von Gestein. Unter Beimischung von Farbe, können die unterschiedlichsten ‘Gesteinsarten’ imitiert werden, mit dem Vorteil, dass die Produkte sehr leicht und wetterbeständig sind. Es gibt sie zum Beispiel mit Terrakotta-ähnlicher Oberfläche in hellen oder dunkleren Ausführungen.

Positivmodell

Bei der Herstellung von Pflanzgefäßen aus Fiberglas wird zunächst ein Positivmodell hergestellt, das in der Form dem späteren Produkt entspricht. Davon wird ein Negativabdruck genommen und weiter bearbeitet, der dann die Form für den Guss des letztendlichen Produkts ergibt.

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- R -

Rotationsverfahren

Formgebendes Herstellungsverfahren für Blumenkübel aus Kunststoff, das hochwertigere Kübel ergibt als billiger Spritzguss. Mit dem klassischen Niederdruckverfahren entstehen unzerbrechliche, dauerhaft wetterfeste Blumenkübel.

Rattan

Rattan, malaiisch “rotan” bezeichnet Produkte aus den Trieben der kletternden Rotangpalmen, die in Südostasien beheimatet sind. Im deutschen Sprachgebrauch wird mit Rattan oft die Außenhaut der Triebe oder der ganze Trieb, mit Peddigrohr das Innere der Triebe bezeichnet. Unter Dampf und Hitze werden die Triebe flexibel und lassen sich flechten, danach erstarren sie wieder, so dass stabile Produkte wie Sessel, Tische, Körbe und Kübel entstehen. Da Rattan nicht sehr witterungsbeständig ist, hat sich das Kunststoffmaterial Polyrattan als Alternative für Pflanzkübel durchgesetzt.

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- S -

Stahlblech

Robustes Material für Pflanzkübel “aus Zink”: es handelt sich dabei um verzinktes Stahlblech, das als alleiniges Material rosten würde. Die Verzinkung macht die Kübel rostfrei und sie überstehen so auch einen harten Winter.

Staunässe

Staunässe kann bei Garten- als auch bei Zimmerpflanzen auftreten unf führt dazu, dass die Pflanze abfault. Eine übermäßige Versorgung mit Wasser ist die Ursache, bei Gartenpflanzen zum Beispiel durch starke Regenfälle, bei Zimmerpflanzen ist meist übermäßiges Gießen und eine schlechte oder nicht vorhandene Drainage der Grund für die Staunässe.

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- T -

Terracotta

Italienisch terra cotta, “gebrannte Erde”, in anderer Schreibweise Terracotta, wird als Materialbezeichnung für gebrannte, unglasierte Tonobjekte wie Gefäße, Plastiken und Baukeramik verwendet, gelegentlich auch als Benennung für einen warmen, erdigen Farbton. Terrakotta wird aus eisenhaltigem rotem, aber auch aus kalkhaltigem gelblichem Ton hergestellt. Die mineralische Zusammensetzung der Tonsorten bzw. ihrer Mischungen und Beimengungen (Magerung) bestimmt die charakteristischen Eigenschaften hochwertiger Terrakotten. Die Stücke weisen einen natürlich-warmen Farbton und gute Haltbarkeit auf, sind wasserfest und bedingt widerstandsfähig gegen Frost. Nachteilig sind die durch Wasserkontakt oft entstehenden Kalkflecken an der Außenseite der Gefäße, sowie ihr hohes Gewicht. Pflanzkübel aus Terrakotta saugen sich mit Wasser voll, so dass im Sommer mehr gegossen und beim Bepflanzen darauf geachtet werden muss, dass die Scherbe sich schon mit Flüssigkeit gesättigt hat.

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- V -

V2A-Stahl

Die einzige Stahlblech-Qualität, die aus unserer Sicht den Anforderungen an hochwertige Edelstahl-Blumen- und Pflanzkübel genügt. Man glaubt es kaum, aber auch Edelstahl kann rosten: So gibt es neben den hochwertigen V2A- und V24-Stahlblechen auch minderwertige Bleche ohne Nickel- oder Molybdän-Anteil. Den Nickel braucht es aber für die Rostbeständigkeit, Molybdän macht den Stahl zudem widerstandfähig gegen Chlor und Salzwasser (und wird deshalb für Anlagen in der chemischen Industrie eingesetzt).
Während die minder rostbeständigen Stähle für Haushaltsanwendungen wie Küchen, Spülen und Möbelbeschläge ausreichen können, stellt der Werkstoff V2A bezüglich Korrosionsbeständigkeit und Kosten das Optimum dar. (V24 wäre mit Kanonen auf Spatzen geschossen, zudem viel zu teuer).

- W -

Wasserhyazinthe

Beliebtes Naturmaterial, aus dem unter anderem auch vielfältige Pflanzkübel hergestellt werden. Die Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes) stammt ursprünglich aus Südamerika. Ab 1830 gelangte die Wasserpflanze mit dem beeindruckend schnellen Wuchs über botanische Gärten in Asien nach Afrika, Nordamerika und Europa. Es gibt über 30 verschiedene Arten der Wasserhyazinthe, die an der Wasseroberfläche schwimmen oder auch am Boden verwachsen sind. Aus einer Pflanze werden binnen weniger Monate 600, was 470 Tonnen Biomasse pro Hektar entspricht. Nach dem Ernten werden die Pflanzenstängel getrocknet, dann gemangelt und zu Seilen geflochten, aus denen vielerlei Schönes und Nützliches entsteht: Sessel, Regale, Tabletts, sowie Blumen- und Pflanzkübel. Letztere eignen sich hervorragend als attraktiver Blickfang in Wohnräumen, Dielen, Büros und Hotel-Foyers.

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- Z -

Zink-Pflanzkübel

Stahl ist Eisen, das durch Reduzierung von Kohlenstoff und Zugabe von veredelnden Metallen schmied- und formbar wird. Stahlblech ist dünn gewalzter Stahl, hat aber die unangenehme Eigenschaft, dass es in Verbindung mit Wasser schnell zu rosten beginnt. Diesen Prozess kann man unterbinden, indem man die Oberfläche des Bleches mit einer dünnen Schicht aus Zink überzieht. Das Endprodukt ist dann verzinktes Stahlblech, das vor Rost geschützt ist.
Zink ist ein beliebtes und robustes Metall, aus dem vielerlei Pflanzkübel gefertigt werden: Mit ihrem kühlen Charme als Kontrast zur lebendigen grünen Bepflanzung wirken die Kübel sehr edel und elegant.

Zink-Einsätze für Pflanzkübel

Pflanz- und Blumenkübel haben oft eine Größe, die es mühselig und überflüssig erscheinen lässt, sie ganz mit Erde oder zumindest einem Füllmaterial (z.B. Styropor) aufzufüllen, bevor die eigentliche Bepflanzung erfolgt. Zink-Einsätze sind ein praktisches Zubehör, um dieses Problem zu lösen: sie sind kleiner als der eigentliche Pflanzkübel und werden in den Kübel eingesetzt. Wichtig ist, dass sie über den Rand fassen. Dadurch sitzen sie sehr sicher im Pflanzkübel, nichts verrutscht oder gerät zwischen Einsatz und Kübelwand. Das Design haben wir in der Farbe dem Kübel angepasst, die zusätzliche Pfalz am oberem Rand lässt den Einsatz auch optisch kompakt aussehen.

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