Wer kennt nicht die gemütlichen Heim- und Gartenmöbel aus Rattan? Das Naturmaterial ist schon sehr lange bekannt und vielfältig in Gebrauch, doch wird es in letzter Zeit zunehmend vom Polyrattan abgelöst – vor allem, wenn die Gegenstände draußen Wind und Wetter trotzen sollen.
Das Wort Rattan stammt aus dem Malaiischen („rotan“) und bezeichnet Produkte aus den Trieben der kletternden Rotangpalmen, die vor allem in Südostasien beheimatet sind. Im deutschen Sprachgebrauch wird mit Rattan oft die Außenhaut der Triebe oder der ganze Trieb, mit Peddigrohr das Innere der Triebe bezeichnet. Unter Dampf und Hitze werden die Triebe flexibel und lassen sich flechten, danach erstarren sie wieder, so dass stabile Produkte wie Sessel, Tische, Körbe und Kübel entstehen. Weiterlesen


Ja und nein. Optisch können z.B. niedrige Kübel in Rechteckform durchaus diesen Eindruck erwecken, doch funktional gibt es einen wesentlichen Unterschied: Kübelpflanzen werden meist deshalb in Kübel und Tröge gepflanzt, um sie im Winter in einer wärmeren Umgebung vor Frost und Kälte zu schützen. So kann man auch nicht winterharte Exemplare zur Zierde unserer mitteleuropäischen Gärten machen, worauf viele Gartenfreunde nicht mehr verzichten wollen. Gleichzeitig bedeutet das, dass der Trog mitsamt Pflanze in Sachen Größe und Gewicht transportabel bleiben muss, um die zwei jährlichen Umzüge zu überstehen (nicht jeder hat ja einen Gabelstapler zur Verfügung!). Man muss also schon bei der Auswahl die Transportfrage mitbedenken.